Organisationen sprechen von Systemen.
Prozesse sind definiert.
Modelle sind beschrieben.
Vorgehensweisen sind dokumentiert.
Und dennoch funktioniert es nicht zuverlässig.
Warum?
Weil kein System vorliegt.
Ein System zeigt sich nicht in seiner Beschreibung.
Es zeigt sich in seiner Reproduzierbarkeit.
Wenn ein Vorgehen nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert,
ist es kein System.
Wenn ein Ergebnis von einzelnen Personen abhängt,
ist es kein System.
Wenn Qualität nur situativ entsteht,
ist es kein System.
Viele Organisationen verwechseln Struktur mit System.
Struktur beschreibt.
Systeme funktionieren.
Der Unterschied ist entscheidend.
Ein System ist unabhängig von:
Es liefert unter vergleichbaren Bedingungen
vergleichbare Ergebnisse.
Das ist Reproduzierbarkeit.
Ohne Reproduzierbarkeit entsteht:
Das System existiert dann nur scheinbar.
In der Praxis wird improvisiert.
Reife Organisationen erkennen diesen Unterschied.
Sie entwickeln keine Lösungen.
Sie entwickeln Systeme.
Das bedeutet:
Und vor allem:
Sie sind wiederholbar.
ReCode50 wurde genau unter dieser Prämisse entwickelt.
Nicht als individuelles Konzept.
Sondern als dokumentiertes Verfahren,
das unter vergleichbaren Bedingungen reproduzierbar funktioniert.
Unabhängig von Person.
Unabhängig von Kontext.
Ein System muss nicht überzeugen.
Es muss funktionieren.
Und Funktion zeigt sich in Wiederholbarkeit.