Was passiert, wenn ein 56-jähriger Mitarbeiter im Exit-Gespräch in Tränen ausbricht – und die HR-Verantwortliche instinktiv sagt:
„Ich verstehe, wie Sie sich fühlen.“
Ein Satz, der menschlich klingt.
Aber juristisch? Brandgefährlich.
Denn genau hier verschwimmt die Grenze zwischen professioneller Gesprächsführung und psychologischer Intervention.
Ein Moment der Empathie kann zu Missverständnissen führen, die Monate später in einem Streitfall vor dem Arbeitsgericht wieder auftauchen.
Offboarding ist keine emotionale Betreuung.
Es ist ein hochsensibler Prozess mit rechtlichen, kulturellen und reputativen Risiken.
Und genau deshalb braucht er Standards – keine Intuition.
Viele HR-Teams wurden auf Recruiting und Performance Management geschult – aber kaum jemand wurde je systematisch auf strukturierte Trennungsgespräche vorbereitet.
Die Folgen:
Trennungsgespräche 50+ sind besonders komplex:
Was für HR „ein schwieriges Gespräch“ ist, bedeutet für Mitarbeitende 50+ oft einen tiefen biografischen Einschnitt.
Ohne Struktur wird daraus Chaos.
Klassisches Outplacement basiert auf psychologischen Methoden, Motivationsarbeit und individueller Werteklärung.
Das mag sinnvoll sein – aber nicht im rechtlichen Kontext einer Arbeitgebermaßnahme.
HR darf nicht coachen.
Sie darf begleiten, strukturieren und dokumentieren.
ReCode50 trennt diese Ebenen klar:
Stattdessen:
Eine strukturierte Offboarding-Methode ist kein „Soft Skill“ – sie ist Compliance.
Jede Gesprächsminute, jedes Protokoll, jede Formulierung hat potenziell rechtliche Bedeutung.
Der ReCode50-Ansatz schafft:
Kurz:
Wertschätzung ist Haltung – Struktur ist Schutz.
Der ReCode50-Perspektivencoach ist kein „Coach“.
Er ist Prozessführer.
Er sichert die Kommunikation, wahrt rechtliche Grenzen und stellt die sachliche Stabilisierung sicher – ohne psychologische Tiefe.
Er beherrscht:
Er handelt nicht emotional, sondern methodisch – mit Gesprächsethik statt Intuition.
Trennungsgespräche werden bleiben.
Aber sie werden härter, juristisch aufgeladener und emotionaler.
Wer hier nicht auf klare Strukturen setzt, riskiert mehr als nur ein schlechtes Gespräch.
Die Zukunft gehört den Organisationen, die Offboarding als professionellen Prozess verstehen – nicht als Zwischenmenschlichkeit auf Abruf.
ReCode50 definiert diesen Standard:
rechtssicher, reproduzierbar, wertschätzend.
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